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Joseph Haydn: Die Schöpfung

Schustergasse 14
94032 Passau

Tickets from €20.90 *
Concession price available

Event organiser: Festspiele Europäische Wochen Passau e.V., Nibelungenplatz 5, 94032 Passau, Deutschland
* Prices incl. VAT plus €2.00 Service charges and delivery costs per order

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Event info

Endlich!



Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach
L’arpa festante
Judith Spießer | Sopran
Werner Güra | Tenor
Krešimir Stražanac | Bassbariton
Martin Steidler | Leitung


„Schöpfung bewahren“ – unter diesem Motto wollten die EW Haydns oratorisches opus summum im Jahr 2020 auf dem Spielplan präsentieren. Dann kam Corona. Nun endlich kann die Aufführung erfolgen. Das dreiteilige Oratorium ist eine durch die Erzengel Gabriel, Uriel und Raphael erzählte Preisung der Schöpfungsgeschichte, die auf alttestamentarischen Berichten sowie ausschmückenden Texten basiert. Auf dem Podium in der Studienkirche steht neben dem exzellenten Originalklangensemble L’arpa festante und dem heimischen Heinrich-Schütz-Ensemble ein hochkarätig besetztes Solistentrio.

PROGRAMM:
Joseph Haydn | Die Schöpfung Hob XXI:2

ERMÄSSIGUNG*
Vor der „Schöpfung“Vigil erleben.
* Wer eine Eintrittskarte für „Die Schöpfung“ besitzt, bezahlt bei Vigil nur 12 €

Foto: Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach

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Event location

St. Michael
Schustergasse 14
94032 Passau
Germany
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Unmittelbar neben dem Ufer der Inn erhebt sich die Kirche St. Michael mit ihren beiden Türmen. Die ehemalige Jesuitenkirche ist heute neugierigen Besuchern zugänglich, dient zugleich als Studienkirche des Gymnasiums Leopoldinum, eine der ältesten Schulen Deutschlands, und auch als Nebenkirche der Dompfarrei.

Anstelle der ursprünglichen, bei einem Brand zerstörten Kirche wurde1677 das heutige Gotteshaus errichtet. Als klar gegliederte Anlage erhebt sie sich seitdem mit ihren zwei symmetrischen Türmen über Passau. In ihrem Inneren, das weitestgehend schlicht gehalten ist, fallen die opulenten Stuckaturen als fast einziger Schmuck besonders ins Auge. Der weiß getünchte und einfache Kirchenraum lenkt die Aufmerksamkeit so zudem auf die prächtigeren Ausstattungsstücke, die sich in dunklen Farben gut abheben.

Insgesamt sechs Seitenaltäre finden sich in St. Michael, allesamt aus dem Jahr 1678. Die Kanzel wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erschaffen und ist mit ihrem schwarzen Holz und den goldenen Verzierungen ein wahrer Blickfang. Noch prachtvoller erscheint der Hochaltar, der fast die gesamte Chorwand einnimmt und von Engelsfiguren geziert wird. Unter der Studienkirche wurde ein Gewölbe gefunden, das womöglich eine frühzeitliche Gruft sein könnte.